ZUE Haldern z.Zt. unbewohnt aufgrund von Sachbeschädigung durch Geflüchteten

Am 4.3.2017 zogen die ersten Flüchtlinge in die ZUE Haldern ein. Am gleichen Tag kam es unter geringem Alkoholeinfluß zu Sachbeschädigungen durch einen der Flüchtlinge, möglicherweise verursacht durch eine vorherige Fehlinformation über den neuen abgelegenen Wohnort und einen schlechten bzw. nicht vorhandenen Handyempfang, der für Geflüchtete oft die einzige Möglichkeit des Kontakthaltens mit ihren noch im Herkunftsland vielfach in Lebensgefahr lebenden Familien darstellt. Beim anschließenden Polizeieinsatz verletzte sich einer der Beamten ohne direkte Einflußnahme der Geflüchteten am Fuß. Die Geflüchteten wurden im Anschluß an ihre Festnahme auf andere Einrichtungen verteilt.

Z.Zt. (Stand: 23.3.2017) ist die ZUE Haldern unbewohnt und soll es auch bleiben, solange nicht das in Arbeit befindliche Problem des Handyempfangs behoben wurde. Außerdem wird überlegt, die Abgelegenheit der Anlage durch Transportmöglichkeiten zu kompensieren.

Da die Wiedergabe des Geschehnisses in den Medien vielfach unvollständig, einseitig oder widersprüchlich war, findet hier bewußt keine Verlinkung zu entsprechend verzerrenden Video- und Textbeiträgen statt.

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